Im Jahr 2016 keine neue Kleidung kaufen/Und 2017?

Ich hatte mir ja am Anfang des Jahres vorgenommen, dieses Jahr gar keine neue Kleidung zu kaufen, mit 2 Ausnahmen: Ich wollte ein richtig gutes Stück und ich wollte den Gesundheitsbereich ausklammern. Und jetzt wollte ich mal erzählen, wie es gelaufen ist, auch wenn das Jahr noch ein paar Tage hat.

Erstmal: Ich hab in irgendeinem Artikel (ich weiß leider nicht mehr wo) gelesen, daß im Schnitt alle Deutschen pro Jahr 60 Kleidungsstücke kaufen. Wow. Ich weiß nicht, ob da alles mitgezählt wird, was TouristInnen in Deutschland kaufen und exportieren, in München gibt es da einige, aber ich finde diese Zahl absurd hoch, unvorstellbar hoch.

Also, dann erzähl ich mal:

Ich habe tatsächlich im Gesundheitsbereich was angeschafft, das wusste ich ja vorher, nämlich ein Paar orthopädische Sandalen für meine kaputten Knie, und einen Angora-Schulterwärmer für meine kaputte Schulter. Beides super, und für beides Danke an meine Sponsorin für die finanzielle Hilfe dabei. :-)

Und ich war auf der Suche nach einer schönen Hose oder einem schönen Pulli, nach einem potentiellen Lieblingsstück, das möglichst nicht von Kinderhand genäht ist, aber ich bin nicht fündig geworden, also habe ich stattdessen 2 Paar wirklich hübsche Socken gekauft. Genaugenommen sind das ja 4 Kleidungsstücke, aber das ist viel weniger Stoff (und viel weniger Geld) als z.B. ein Pulli, also habe ich einen Deal mit mir selbst gemacht, und das ok gefunden.img_4503

Aber: Ich habe mir eine Jeans zum Geburtstag gewünscht und auch bekommen. Die hab ich zwar nicht bezahlt, aber ich zähle sie trotzdem mit, weil ich sie mir ja nicht hätte wünschen müssen. Immerhin wurde sie von Erwachsenen mindestens zum Mindestlohn genäht.

Ich hab es also nicht ganz geschafft, aber fast. Ich habe dieses Jahr auch keine gebrauchten Sachen gekauft oder geschenkt bekommen, wenn ich mich recht erinnere. Das hab ich geschafft, weil mir einmal meine Mama einen Pulli repariert hat (der ist gestrickt, das kann ich nicht selber), ich selbst habe bestimmt 5 mal Hosen geflickt, und BHs, ich habe jetzt keinen einzigen BH, der noch nicht genäht ist (diese verdammten Bügel). :-)

Insgesamt bin ich sehr zufrieden.

Kleidungsvorsätze für 2017

Also insgesamt ist meine Garderobe ziemlich runtergewirtschaftet. Ich habe 2 Pullis, die nahe am Ruin sind. Da muß ich wohl entweder einen kaufen oder einen Nähen als Ersatz, ich habe genau so viele Pullies, wie ich brauche.

Hosen hab ich zwar einige, aber nur zwei die mir wirklich passen, davon bekommt eine demnächst ihren dritten Flicken. Also eine weitere Hose wäre toll, aber ein wirklicher Luxus, das würde ich nur machen, wenn ich eine wirklich schöne finde. So bestes Stück mäßig, eine die auch ok für gesellschaftliche Anlässe wäre, aber nur, wenn ich so eine finde, noch eine so la-la Hose, die nur halbgut passt brauch ich wirklich nicht. Leider komme ich mit meiner Nähmaschine nicht durch Jeansstoff durch, sonst könnte ich die unpassenden ändern. Ich hab kürzlich eine tolle gesehen (da hatte ich meine Socken aber schon gekauft) , wenn die es ins nächste Jahr und in den Ausverkauf schafft und reduziert wird, überleg ich mir das.

T-Shirtmäßig komme ich mit etwas Glück noch ein Jahr durch, aber das wird knapp.

Socken und Strümpfe sind kein Problem, aber ein richtiges Problem krieg ich mit Unterwäsche, die wird irgendwann schlicht auseinanderfallen. Und die kann ich auch nicht gebraucht besorgen oder selber nähen.

Also insgesamt sag ich mal für 2017: 1 Pulli, maximal 1 Gutes-Stück-Hose, maximal 8 Teile Unterwäsche, und ein Joker, falls beide Pullis oder ein T-Shirt den Geist aufgeben. Also 10 + 1. Alles andere muß ich nähen oder gebraucht aufteiben. Das ist der Vorsatz. Mehr als letztes Jahr aber deutlich weniger als 60.

Ein Euro für wen?

Ich habe gerade einen neuen Telefon/Internetvertrag abgeschlossen, und ich zahle für die nächsten 2 Jahre 15 Euro weniger als bisher. Ich möchte das freiwerdenen Geld dafür nutzen, einen Teil der Projekte zu unterstützen, die ich eh nutze oder ganz wichtig finde, und für die ich sonst kein Geld habe, egal wie wichtig ich sie finde. Ich möchte 5 Euro pro Monat in meinem Budget für spontane Aktionen offen lassen, und 10 Sachen mit je einem Euro für 2 Jahre/bis auf weiteres unterstützen (und möglicherweise zwischendurch EmpfängerIn wechseln). Das ist nicht, viel, eher symbolisch, aber das ist das, was ich kann. Bei manchen Sachen bin ich sicher, wer mein Geld haben soll, bei anderen kann ich ein bißchen Input gebrauchen. Mein neuer Vertrag läuft ab Januar, so daß ich zwischen den Jahren in Ruhe Daueraufrtäge einrichten kann, und ich hoffe, mit Eurem Input bis dahin noch die Empfängerinnen der letzten Euros festzulegen. Am Ende schreibe ich nochmal ein paar Worte zu meiner Motivation.

Medien

Die Medien haben es ja echt nicht einfach, aber sie sind sooo wichtig für uns, deswegen unterstütze ich gerne ein paar, und vielleicht habt Ihr ja auch nen Euro übrig und wollt Eure Lieblingsmedien unterstützen.

Netzpolitik.org
Der erste Euro geht an Netzpolitik.org , nicht nur für die immens wichtige Arbeit, sondern auch weil sie nach wie vor kostenlos Inhalte anbieten, so daß nicht so reiche Leute wie ich nicht ausgeschlossen werden. Vielen Dank dafür, das ist so wichtig.
In der rechten Spalte steht hier eine Kontonummer zum Geld rüberschieben.

Der zweite Euro geht an die taz.
Auch die taz lässt mich uneingeschränkt mitlesen, und auch wenn sie nicht meine Hauptnachrichtenquelle ist, möchte ich sie für ihr Geschäftmodell belohnen, und Danke dafür sagen.
Die taz kann man hier unterstützen.

Der Dritte Euro geht an das nd:
Hier können Leute mit wenig Geld zwar nicht uneingeschränkt mitlesen, aber als ich das thematisiert habe, bin ich auf freundliche und verständnisvolle Ohren gestossen, ich denke es gibt da ein Problembewusstsein, und mir wurde für ein halbes Jahr ein Account aus Spendengeldern freigeschaltet. Vielen Dank hierfür. Aber ich wünsche mir langfristig eine Lösung für alle, keine Privatlösung, deshalb soll mein Euro eine Ermutigung an das nd sein, eine Möglichkeit zufinden, die arme Menschen teilhaben lässt.
Hier habe ich keine Kontonummer für Spenden gefunden, aber das reiche ich nach, wenn ich das rausfinde.

Kein Euro für die SZ
An die SZ habe ich vor einer ganzen Weile einen offenen Brief geschickt. Damals hatte ich etwas Kontakt, meine Kritik wurde aufgenommen und weitergeleitet, mir wurde für ein Jahr ein Account freigeschaltet, ich habe dann aber trotz entsprechender Zusage nichts mehr gehört, ich habe auch nicht davon gehört, daß sich für ärmere Menschen irgendwas geändert hat, und auf meine letzte Emailanfragen habe ich nicht einmal mehr eine Antwort bekommen. Inzwischen muß man bei der SZ Online auch den Adblocker ausschalten oder sich registrieren und sein Leseverhalten mitloggen lassen und sich dann Aboanbebote unterbreiten lassen. Auch wenn man gar kein Abo bezahlen kann. Privatsphäre gibt es nur für Leute, die sich ein Printabo oder die SZ am Kiosk leisten können, oder die sich Werbung reinziehen (auch wenn sie nichts kaufen können). Also unterm Strich gibt es dafür keinen Euro von mir. Schade. Die SZ hat bestimmt mehr Geld als die taz und könnte sich was ausdenken, wenn sie wollte.
Wenn Ihr der SZ Geld geben wollt, müßt ihr das selber raussuchen, ich fühl mich da grade nicht so solidarisch.

Ganz allgemein finde ich, daß auch arme Leute jenseits vom Fernsehen Zugang zu Meinungsvielfalt und soliden/hintergründigen Nachrichten haben sollten, und daß auch Wirtschaftsunternehmen eine gesellschaftliche Verantwortung tragen. Dafür sollten sich allgemeine Lösungen finden lassen.
Und es gibt auch ganz viele kleinere journalistische Angebote, die ich wichtig finde und gerne unterstützen würde, es kann sein, daß ich im Laufe der zwei Jahre hier noch wechsle. Ich denke zum Beispiel an ÜberMedien, an die Graswaswurzelrevolution, und die vielen kleineren und spannenden Sachen, die mir in den Social Media reinflattern. Anregungen für weitere unterstützenswerte Medien könnt Ihr gerne in den Kommentaren hinterlassen.

Grundrechte

Es gibt einige Leute, die sich für uns alle dafür einsetzen, daß unsere Grundrechte nicht unter die Räder kommen, oder besser, sie unter den Rädern wieder hervorzuzerren.

Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF)
Das ist ein neuer Verein, der mit rechtlichen Mitteln für Grund- und Freiheitsrechte kämpfen will, und das ist auch bitter nötig. Es ist schon eine Verfassungsbeschwerde gemeinsam mit Amnesty International gegen die strategische Telekommunikationsüberwachung durch den BND in Arbeit. Da geb ich gerne nen Euro. Hier kann man Spenden.

sanktionsfrei?
Der Verein sanktionsfrei e. V.  unterstützt sanktionierte Hartz-4-EmpfängerInnen bei Klagen, mit den Ziel, Sanktionen ganz abzuschaffen. Ich mag die grundlegende Herangehensweise, aber ich habe relativ wenig Informationen darüber und finde die Webseite auch unübersichtlich und informationsarm. Ich bin nicht sicher, ob das ein passender Adressat für meinen Euro ist, hier würde ich mich über Anregungen/Einschätzungen freuen, ich möchte gerne was im Hartz-4 Bereich machen, und zwar was auf grundsätzliche Verbesserung abzielt.

Freie Software/Was ich regelmäßig nutze

Kein GMX
Einen meiner Euros möchte ich dafür nutzen, mich endlich von GMX und seinen nicht enden wollenden Werbemails zu verabschieden, und ein Postfach bei posteo oder ähnliches eröffnen, die ich für wesentlich unterstützenswerter halte. Ich finde, es sollte viel mehr Dienste/Optionen von Anbietern geben, die für kleines Geld werbefrei sind und auch datenschutzbewusst.

Gnusocial
Nutze ich täglich, und lebt von dem Engagement und der Unterstützung der Community. Deshalb gibt’s ganz klar nen Euro. Antikapitalistisch, dezentral, werbefrei und wirklich schön da. Zum Beispiel hier (rechte Spalte) kann man das unterstützen.

Andere freie Software
Den dritten Euro in diesem Bereich möchte ich einem Projekt zukommen lassen, das ich nutze und das knapp bei Kasse ist. Leider habe ich so als nicht-Nerd keine Ahnung, wer den brauchen könnte. Ich nutze XMPP (Psi Plus), NoScript, Ubuntu, UBlockOrigin, und einige Programme (zumindest theoretisch) wie Audacity, Mumble, LibreOffice, und ein Verschlüsselungsprojekt wie tor oder GPG fände ich auch unterstützenswert. Hat jemand hier Vorschläge oder Empfehlungen? Oder weiß, daß ein Projekt genug Geld hat und keine dringende Unterstützung braucht? Oder Alternativvorschläge?

Linke Projekte

Ein antifaschistisches Projekt…
Ich würde gerne auch ein Antifaschistisches Projekt unterstützen. Ich denke an das Antifaschistische Informations- und Dokumentationsarchiv AIDA hier in München. Ich habe keine Ahnung, ob die von irgendwo gefördert werden, oder genug haben, aber wenn sie sich finanzieren können, haben sie bestimmt ne Idee, welche Antifaschistische Arbeit sonst unterstützenswert ist.Da schreib ich mal ne Mail und frag nach. Oder habt Ihr da noch gute Ideen? Die Kontonummer steht ganz unten auf der Seite.

Der letzte Euro
Den letzten Euro würde ich gerne in ein anarchistisches Projekt stecken. Daß darf sehr gerne etwas kleines, lokales sein, gerne irgendwo, es kann etwas Alternativkulturelles sein, zum Beispiel, und die Idee sollte mein Herz erwärmen, gerne was kreatives. Spontan fällt mir da nichts ein. Gibt es Anarchistische KulturveranstalterInnen? Einen Umsonstladen mit Kontonummer? Eine kleine Nische, die es schwer hat mit dem Überleben? Weiß da jemand von Euch etwas cooles? Also, ich denke weiter drüber nach.

So. Möglilcherweise ändert sich noch das ein oder andere, bis ich die Daueraufträge einrichte. Natürlich gibt es jetzt viele, die ich gut finde, und die nichts bekommen. Aber meine Ressourcen sind wirklich begrenzt. Die Leute, die mehr Geld haben, können sich ja überlegen, auch ein bißchen was zu verteilen. An einem Refugeeprojekt, Foodsharing und einer solidarische Landwirtschaft nehme ich anderweitig teil. Ich glaube, damit ist das was mir wichtig ist, grob abgebildet. Seit Jahren überlege ich, wie ich mich engagieren kann für Belange, die mir wichtig sind. Ich gehe viel zu selten auf Demos, ich finde Petitionen unterschreiben nicht ausreichend, aber ich tu mich mit meiner gesundheitlichen Situation extrem schwer, mich an Projekten aktiv und zuverlässig zu beteiligen. Ich bin aber der Überzeugung, daß jedeR dafür selbst verantwortlich ist, im möglichen Rahmen einen kleinen politischen und gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.Und ich freue mich sehr, daß mir der günstigere Telefonvertrag es jetzt ermöglicht, für ein paar Sachen einzustehen. In minimalem Rahmen.

Kostenloser und umweltfreundlicher Ersatz für Küchenrollen

Zur Zeit trage ich alte Bettwäsche aus dem Haus meiner Eltern auf, so lange, bis sie quasi von selbst zerfallen. Meine letzte Bettwäsche hatte schon fast keine Knöpfe mehr, und schon einige Löcher. Also kompletter Abfall.
Und vorgestern hatte ich eine schlaflose Nacht, die ich dazu genutzt habe, die Bettwäsche in kleine Vierecke zu zerschneiden (vorher hatte ich sie mit Hygienespüler gewaschen), so ungefähr in der Größe von nem Blatt Küchenkrepp. Zum Glück war die Bettwäsche kariert, so konnte ich an den Linien entlangschneiden, das hat es einfacher gemacht, aber das geht auch mit Blümchenstoff.Aber da schnippelt man schon ne Weile hin.img_4494

Und jetzt habe ich einen Haufen Stoffküchentücher, die ich anstatt Küchenkrepp verwenden kann. Wenn man was ekliges damit aufwischt, kann man sie gleich wegschmeißen, ist ja eh schon Abfall, und ansonsten kann man sie nach Gebrauch in die Waschmaschine schmeißen, je öfter, desto besser. Und wenn man den Stapel runtergewirtschaftet hat, kann man ihn mit alten T-Shirts, fadenscheinigen Handtüchern oder der nächsten aufgearbeiteten Bettwäsche wieder auffüllen.

Ich finde, das ist ne super Verwertung für alles, was nicht mehr gut genug für die Kleidersammlung ist.

Am besten dafür wär natürlich so eine kleine Holzbox, die oben offen ist, wo man sich die rausnehmen kann, als ordentliche Aufbewahrung. Da muß ich mir noch was Ausdenken, vorläufig kommen die in ne alte Kosmetiktücherbox.

Duftdingsies selbermachen

Ihr kennt ja bestimmt diese Duftdingsies, die gerne mal in Bädern und Toiletten rumstehen, diese Flaschen mit so Holzstäbchen und einer (im Optimalfall) gut riechenden Flüssigkeit drin.
Sowas kann man auch selber machen, wenn man auf sowas steht.img_4050

Ich hab im Sommer einen Haufen Lavendel von meiner Mama aus dem Garten bekommen, und habe die Blüten in kosmetischen Alkohol eingelegt (den kann man in so Hobbythekläden und so kaufen), und bis jetzt stehen lassen. Ich hab die Gläser ab und zu ein bißchen durchgeschüttelt, und sonst in Ruhe gelassen.img_4483

Und jetzt hab ich das ganze einfach durch nen Filter laufen gelassen und in Flaschen gefüllt. Dann sucht man sich ein hübsches Gefäß, füllt was von der gutriechenden Flüssigkeit rein, gibt noch etwa 10% Leitungswasser dazu (oder auch destilliertes Wasser), das macht es etwas trüber, steckt ein paar Stöckchen rein (die gibt es auch für ein paar Cent im Hobbythek-Laden), und fertig ist das Duftdingsi.img_4484

Und schwuppsdiwupps riecht es wie frisch geputzt. :-)

Man kann das auch mit Thymian oder Rosmarin oder Minze, oder was man halt so gutriechendes im Garten findet, machen. Und wenn man keinen Garten hat, kann man auch stattdessen ätherische Öle oder Duftöle nehmen, aber da hab ich die genauen Mischverhältnisse nicht im Kopf, ich glaube so pi mal Daumen 10% ätherisches Öl, 10% Wasser und 80% kosmetischen Alkohol.img_4486

Erntedank

img_4431Erntedank ist ja sowohl ein christlicher wie auch ein heidnischer Brauch. Ich kann mich noch erinnern, daß es in meiner Kindheit Erntedankgottesdienste gab, und seitdem hatte ich damit nichts mehr am Hut.
Jetzt wo der Garten winterfest ist und ich auf die Saison zurückschaue, bin ich aber ganzschön dankbar dafür, was der Garten mir geschenkt hat, und auch allen Menschen, die zum Garten in irgendeiner Form beigetragen haben.img_4338

Da ist meine Vermieterin, die mir erlaubt die Fläche zu nutzen, und auch den Gartenschlauch, und ich muß nichts extra dafür bezahlen. Da ist mein „Gartensponsor“, der schon im zweiten Jahr hintereinander mit einer Finanzspritze geholfen hat, und es so viel leichter macht, daß ich Erde oder Samen oder Biodünger oder Tomatenspiralen oder Gartendraht oder so Sachen kaufen kann. Da ist meine Schwester, die ein Auto hat und ab und zu was transportiert, was ich mit dem Fahhrad sonst nicht herbekommen hätte, mein Papa, dem ich immer den halben Komposthaufen wegschnorre, meine Mama, die immer allen möglichen Sachen die ich bräuchte,wie einen Topf in der passenden Größe oder Vorziebehälter noch rumliegen hat oder mir die Gartenschere für ne Woche leiht, wenn ich die Beeren zurückschneiden will. Und alle SamentauscherInnen, die es mir möglich machen, eine größere Variation in meinen Pflanzen zu haben. Und die GärterInnen und BalkongärtnerInnen aus der Nachbarschaft, wo übrige Pflänzchen hin- und her verschenkt werden, dieses Jahr habe ich zwei Pflücksalate und einige gelbe Cocktailtomaten geschenkt bekommen, außerdem eine Himbeerpflanze und eine essbare Physalis, einen Farn und einen Sonnenhut.

All diese Menschen tragen dazu bei, daß es mir überhaupt möglich ist, den Hinterhofgarten zu haben und daß das so eine schöne Sache ist. Von Herzen vielen Dank für das alles.

Und ich bin auch dankbar dafür, was der Garten für meine Gesundheit und für meinen Seelenfrieden tut. Meine Knie sind nicht ganz so dankbar, aber der Garten sorgt die ganze Saison über dafür, daß ich täglich ein bißchen Zeit draußen verbringe, das Wetter spüre, mich bewege und meine Sorgen vergesse, bei der Gartenarbeit kann ich immer sehr gut abschalten. Und er gibt mir eine sinnvolle Aufgabe, einen Grund morgens aufzustehen, als EU-Rentnerin ohne Familie habe ich ja sonst erstmal keinen, und ich habe Phasen, in denen das wichtig ist.
Und es ist toll, den Pflanzen beim wachsen zu helfen und zuzuschauen, zu ernten und die Ernte zu verarbeiten, und die Früchte meiner Arbeit zu genießen und zu teilen. Ich merke, daß mein Leben sich ein Stückweit an den Garten und die Jahreszeiten anpasst, einen Rhythmus „wie früher“ findet, und das finde ich ganz schön. Daß nach der Ernte die anstrengende Einkochzeit kommt, und im Winter die Ruhezeit, bevor es im Frühjahr wieder mit dem Vorziehen und Sähen und pflanzen losgeht.

Und ich weiß auch gar nicht, an wen ich den Dank eigentlich richten soll, den ich empfinde für all die schönen Gemüse und Blumen und Früchte und Kräuter, daß sie einfach gedeihen, quasi für das Wunder des Lebens an sich, am nächsten dran wäre wohl nach meinem Empfinden „Mutter Erde“. Oder auch ohne Adressat.
In meinem Hinterhofgarten ist so viel tolles passiert. Ich habe Einlegegurken und Salatgurken und Paprika und viele verschiedene Tomaten geerntet, ein bißchen Broccoli und genug Bohnen für einmal Chillie,img_4373

ein paar Silberzwiebeln, Erbsen, Kopfsalat und Pflücksalat, ein paar irre leckere Babymöhren und einen kleinen Lauch, ein paar Radießchen, gleich 4 kleine Melonen,img_4326

img_4344Erdbeeren, Stachelbeeren, ein paar Johannisbeeren und Brombeeren, paar Heidelbeeren und paar Physalis, nur eine Zucchini, ich hab einen Haufen Kräuter geerntet und verschiedene Minzen, ein paar Leinsamen, genug für dreimal ins Müsli schmeißen, ich habe einer mickrigen Okra beim wachsen zugeschautimg_4351

und eine tolle Artischockenblüte gehabt,img_4321

mein griechischer Tee steht jetzt im warmen auf der Fensterbank, da hab ich Hoffnungen für’s nächste Jahr, ich hoffe auch, daß mein mickriger Blutampfer durch den Winter kommt, und ich hatte zwar wenige Blümchen, aber schon schöne, eine lila Ballonblume und eine rosane, deren Namen ich mir nicht merken kann, und Zinnien und eine Blumenmischung für die Bienen. Und Mohn. Und einiges hab ich jetzt sicher vergessen.

Und ich habe nicht nur viel gleich genascht, oder gegessen. Ich habe 18 Gläser Tomatensugo eingekocht, ich werde wohl kein einziges Tomatenprodukt kaufen müssen diesen Winter, ich habe 7 Gläser Ajvar eingekocht, ich habe etwa 10 Gläser sauere Gurken und 8 Gläser süß-sauren Paprika, Kräutersirup, und Kräuteressig und Estragonessig auch zum Verschenken. Ich habe ein winziges Gläschen Silberzwiebelchen, das halte ich in Ehren. Ich habe Kräuter eingefroren für den Winter, und Pfefferminztee getrocknet, und viele Samen für das nächste Jahr gesammelt.Und Leinsamen gepult.

img_4402Das war schon ne Menge Arbeit (Auf dem Foto ist nicht alles aus dem Garten, aber alles von diesem Jahr) , aber ich freue mich sehr, daß das so geklappt hat, das ist bei meinen Gesundheitsverhältnissen gar nicht selbstverständlich. Und ein bißchen stolz bin ich auch.
Ich freue mich aber auch, daß ich mit dem Garten gutes, regionales und saisonales quasi Bioessen haben kann, die eingekochten Sachen werden mir nicht nur finanziell eine Hilfe sein über den Winter, sondern jedes Glas davon erspart es mir auch, etwas zu kaufen was unter üblen Bedingungen hergestellt wurde.

Und für all das möchte ich einfach mal Danke sagen, an oben genannte Menschen und an wen auch immer.

Dick

Ich wollte schon lange mal ein paar Gedanken zum Wort „dick“ loswerden, weil mich das regelmäßig betrifft. Ich bin erstaunt, wie wenige Menschen in der Lage sind, das Wort „dick“ gegenüber einer dicken Person auszusprechen, außer es ist abfällig gemeint.

Ich bin dick. Das ist eine Tatsache. Und es gibt daran auch überhaupt nichts zu relativieren und keinerlei Zweifel, warum auch. Ich hab nicht ein paar Kilos mehr, und bin auch nicht stattlich oder kräftig, und schon gar nicht pummelig oder vollschlank. Und selbsverständlich bezeichne ich mich als dick. Das ist das normale deutsche Wort für das, was ich bin, so wie mittelgroß, blond oder grünäugig.

Aber von einem sehr hohen Anteil an freundlich motivierten Leuten wird dieses Wort vermieden wie die Pest. Unfreundlich motivierte benutzen es gerne, genauso wie fett, wampert und ähnliche Worte.

Ein typisches Gespräch, das ich kürzlich hatte, verlief etwa so:

Ich: „Tätigkeit X fällt mir ein bißchen schwer, weil ich recht dick bin…“
Andere: „ Du bist doch nicht dick…“
Ich: „Natürlich bin ich dick, ich wiege über 100 Kilo“
Andere: „Das sieht man Dir aber überhaupt nicht an….
Ich: „Natürlich sieht man das…“
Andere: „aber Du bist doch so hübsch…“

Hallo? Ich trage obenrum Größe 56, und man will mir nicht ansehen, daß ich dick bin? Und selbst wenn sie sich um 20 Kilo verschätzen würden, wäre ich immernoch dick. Wollen mir unzählige Leute erzählen, daß sie nicht dick von dünn unterscheiden können? Was für eine Welt wird hier eigentlich zusammenkonstruiert, um nur ja nicht eine dicke Person als dick zu bezeichnen oder das auch nur so stehenzulassen, selbst wenn sie selbst es tut?
Was damit natürlich einhergeht, ist, daß wenn ich nicht dick bin, daß es auch plötzlich kein Thema mehr ist, ob ich bestimmte Tätigkeiten deswegen ausführen kann, oder nicht, weil ja das Dicksein schon geleugnet oder relativiert ist. Es ist überhaupt nicht mehr möglich, über so etwas normal zu reden, es nur zu erwähnen.
Und das hat praktische Konsequenzen wenn das geleugnet wird, völlig unabhängig davon, wie es aussieht. Im obigem Gespräch ging es gar nicht ums Dicksein, sondern um Bücken bei der Gartenarbeit, und plötzlich ist das Gespräch ganz woanders. Und ehrlich gesagt, ist mein Aussehen auch das kleinste Problem an meinem Dicksein, ich finde mich ausreichend schön, und wenn nicht, dann aus ganz anderen Gründen, mir geht es um praktische Sachen. Das Bücken im Garten, daß mir auf die Knie geht, das ist eine echte Einschränkung und genau darum ging es ursprünglich. Ich will in der Regel nicht über mein Äußeres reden wenn es mir gerade um den Garten geht, oder ob ich schön bin oder nicht, wenn das Dicksein Thema wird. Schön Aussehen hat bei mir keine hohe Priorität. Das Dicksein wird bei mir aus praktischen Gründen zum Thema, es interessiert mich nicht, ob man mir mein Dicksein ansieht, ich weiß, das man das tut, aber plötzlich redet man über Aussehen.
Und wenn ich das Wort Dick gegenüber Personen ausspreche, dann kommen sie manchmal völlig ins rudern und probieren da irgendwie wieder rauszukommen. Was für ein krasses Stigma haben wir hier eigentlich, wenn das so oft so dermaßen schiefläuft? Und wenn ich in so einer Situation klar und deutlich drauf bestehe, daß ich dick bin, wurschteln sich die Leute irgendwie aus der Situation raus, etwa so krass als ob ich sie beim Lügen erwischt hätte, und genau genommen hab ich das ja auch. Und für mich ist das völlig absurd, ich musste noch nie drauf bestehen, daß ich blond bin, und wen interessiert das überhaupt? Und wie kommen Leute auf die Idee, mir über Tatsachen die mich betreffen und die ich kenne ins Gesicht zu lügen , das ungefragt für notwendig erarchten?
Ehrlich gesagt empfinde ich es als Beleidigung, wenn mir jemand sagt, ich wäre nicht dick, weil es nicht nur meine gefühlte Realität leugnet, sondern eine reale Tatsache die mich betrifft und Konsequenzen für mich hat. Für meine Existenz. Ein Teil von mir. Und wenn jemand mich pummelig nennt, finde ich das auch ziemlich übel.

Die andere Seite sind Leute, die mir nicht wohlgesonnen sind. Ich erinnere mich an eine Situation die schon eine Weile her ist, aber ähnliche Situation gab es auch vorher und nachher, die kommen immer wieder.

Ich war auf dem Bürgersteig einer recht belebten Straße unterwegs, etwas versetz neben mir ging ein Mann, und ein weiterer Mann kam uns sehr schnell entgegen, es war so eng, daß ich etwas ausgewichen bin, aber sonst ist niemand ausgewichen, der Mann streifte an mir vorbei mit den Worten „Geh halt weg, fette Sau“.
Unzweifelhaft war das einfach ein Arsch, aber ich finde es immer wieder krass, daß Leute mein Dicksein als Berechtigung sehen, mich fette Sau oder Fette Kuh oder so was zu nennen. Die Tatsache des Dickseins ist fester Bestandteil der Beleidigung, ich kann mich nicht erinnern, daß ich so auf der Straße mal Sau oder Kuh genannt wurde, ohne das „Fett“ vorher. Nickt-dicke Leute werden dann vielleicht blöde Kuh oder so genannt, aber fett scheint blöd jederzeit zu übertrumpfen.

Also, ich erzähle das, weil es wirklich fast immer schief geht, wenn ich außerhalb meines sehr engen Umfeldes das Wort dick in den Mund nehme, oder wenn jemand anders das tut. Selbst ÄrztInnen, ErnährungsberaterInnen, SozialpädagonInnen, etc. die beruflich damit zu haben, kommen da oft ins Rumeiern. Das soll einfach eine kleine Denkanregung sein, und auch die Frage: Wie handhabt Ihr das? Habt ihr da auch absurde Erfahrungen?

1. Synchronkochen nach der Sommerpause

Auf gnusocial wird wieder gekocht: Wir wollen experimentelle Mangoldlasagne kochen, weil wir noch von einem anderen Rezept Lasagneplatten übrig haben.

Experimentell, weil ich von Anfang an nicht vorhabe, mich ans Rezept zu halten, weil ich Resteverwertung mache, und @Bolkerito weiß noch nicht, ob er Mangold bekommt, könnte auch Spinat werden.

Hier ist die Zutatenliste, für alle, die mitkochen wollen:

20 g Butter
500 g Mangold
100 g Zwiebeln, gewürfelt
1 Paprikaschote, grün
3 Knoblauchzehen
500 g Tomaten (hier nehme ich mein selbsteingekochtes Sugo)
1 Bund Petersilie (hier nehme ich teils Petersilie, teils Liebstöckl)
1 El Thymian
1 EL Salbei
1 TL Salz
200 g Frischkäse mit Kräutern
1 Becher Sauerrahm
12 Lasagneplatten

Kochen tun wir diesen Sonntag am frühen Nachmittag, 23.10.2016 auf gnusocial.

Selbstgemachtes Pesto

Heute war ich bei meiner Schwester, die hat einen riiiiiiiesigen Strauchbasilikum.img_4393

Wir haben nur ein kleines bißchen davon abgeschnitten…img_4394

Für fünf kleine Gläschen haben wir folgendes verwendet:
einen Haufen Basilikumblätter (laut Rezept 75 Stück, aber wir haben mehr genommen)
120 g Pinienkerne
2 Knoblauchzehen (laut Rezept 3)
75 g frisch geriebener Parmesan
75 g frisch geriebener Pecorino
300 ml extra natives Olivenöl
Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Für kleinere Mengen kann man gut durch 3 teilen.img_4395

Dann haben wir Basilikum, Pinienkerne, etwas Salz und den Knoblauch erstmal kleingemixt.img_4397

Dann kommt der Käse dazu und nach und nach in einem dünnen Srahl das Öl mit reingießen.
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Mit Salz und Pfeffer abschmecken.img_4399

Statt Basilikum kann man auch Petersilie oder Rucola oder andere Kräuter verwenden. Wenn man am Schluß das Pesto im Glas vollständig mit Olivenöl bedeckt, soll es im Kühlschrank 2-3 Monate haltbar sein. Aber das ist ja so geil, so lange wird das bei mir nicht halten.img_4400

Freßpaket zu „versteigern“

(English version following soon)

Ich weiß nicht, ob versteigern der richtige Ausdruck ist, wenn die unterlegenen BieterInnen ihr Geld trotzdem los sind, der Deal wäre folgender:

Ich schicke ein selbstgemachtes Freßpaket an die Person, die einem der unten genannten Accounts die höchste Spende zukommen lässt. Innerhalb Deutschlands trage ich die Portokosten, außerhalb müsstet Ihr die Differenz übernehmen oder das Paket geht in Eurem Namen an jemand, der es dringend brauchen kann, z.B. Refugees oder andere unterfinanzierte Menschen. Die Mindestsumme ist 10 Euro. Es geht dabei um die Unterstützung des Fediverse, also gnusocial.

Aktuelles Höchstgebot: – keines (Mindestens 10 Euro) – letztes Update: 23.9.2016 – 23.46 Uhr

img_4404In dem Paket sind:
0,5 l Pflaumengetränk, winterlich, mit etwas Honig
ein Pflaumenkompott (Kerne sind noch drin) mit Vanille und etwas Honig
eine Kornelkirschmarmelade/Sauce
ein Apfel-Quittenmus
Paprika süß-sauer eingelegt oder alternativ süß-sauer eingelegte Gurken
Ajvar nach kroatischem Rezept
Tomatensugo mit italienischen Kräutern
kleines Fläschchen Estragonessig

Hierbei handelt es sich komplett um selbsteingemachte Sachen, es kann also auch mal passieren, daß ein Glas umkippt, oder so. Wenn jemand Fragen bezüglich der Zutaten hat, gerne in den Kommentaren. Ebenso bei sonstigen Fragen. Das verwertete Obst/Gemüse stammt überwiegend aus dem Hinterhof.

Und so funktioniert es:
1.) Ihr spendet einen Betrag nach Wahl ab 10 Euro an einen der unten genannten Accounts .
2.) Ihr laßt mir einen Screenshot (persönliche Details geschwärzt) von Eurer Überweisung oder einen anderen Zahlungsnachweis zukommen, meine Kontaktdaten findet ihr auf der Kontakt-Seite.
3.) Ich veröffentliche hier und aktualisiere bei Erhalt von Zahlungsnachweisen das jeweils höchste Gebot ohne Namensnennung, so daß Ihr immer nachschauen könnt, wo wir gerade stehen, es kann aber mal ein paar Stunden Verzögerung meinerseits geben.
4.) Wenn Ihr wollt, überbietet Ihr, indem Ihr einen weiteren Betrag überweist und mir Bescheid sagt, daß der Betrag zum vorher von Euch überwiesenen Betrag dazugehört oder indem Ihr einfach einen höheren Betrag spendet, falls ihr vorher noch nichts überwiesen habt.
5.) Am 31. Oktober um Mitternacht schaue ich, wer den höchsten Betrag gespendet hat, und kontaktiere ihn/sie wegen der Postadresse (also geht sicher, daß ich Euch auch kontaktieren kann oder schickt sie gleich mit)
6.) Dann werde ich als Dankeschön kurzfristig das Paket an euch verschicken, bzw. die Details für einen außerdeutschen Versand oder die Übergabe an jemand anderen klären. Oder Ihr holt es ab.
7.) Wenn zwei oder mehr Menschen den gleichen Höchstbetrag gespendet haben, dann wird aufgeteilt oder eine andere Einigung gesucht.

Ihr könnt Euch natürlich auch zu mehreren zusammentun um einen höheren Betrag zu spenden, und das Paket dann aufteilen.

Und hier findet Ihr die Empfänger:
1.) Hier fehlt das Geld, um die Instanz loadaverage.org weiter zu betreiben, der Spendenknopf ist unten auf dieser Seite.
2.) Das zweite ist die NGO En Kompis Kompis, die einen ganzen Haufen für gnusocial tut, das kann ich gar nicht aufzählen, schaut Euch gerne die Webseite an, unter anderem betreibt sie quitter.se. Infos für Spenden sind in der rechten Spalte der Seite.

Gnusocial ist ein werbefreies Netztwerk, das sich aus Spenden und dem Einsatz von vielen vielen Ehrenamtlichen trägt, es hat viele Vorteile gegenüber kommerziellen Netzwerken (und auch einige Nachteile), die Instanzen werden von Privatpersonen oder kleinen Vereinen u. ä. betrieben, aber es ist werbefrei und auf Unterstützung angewiesen. Aber auch wenn Euch Gnusocial nicht weiter interessiert habt Ihr ja vielleicht trotzdem Lust auf ein Freßpaket ;-).